Stiftung Haus Wienemann
seit 1992 rechtsfähige Stiftung
fachspezifische Vortragsveranstaltungen
fachliche und berufsethische Weiterbildung
für Wirtschaftsprüfer und Steuerberater
Preisverleihung für Veröffentlichungen
Wir freuen uns, wenn Sie neben den Anregungen durch interessante Vorträge und Diskussionsveranstaltungen die Gastlichkeit des Hauses Wienemann genießen. Das Stifterehepaar Elisabeth und Dr. Eitel Wienemann, sie Steuerberaterin, er Wirtschaftsprüfer, hatte sich noch zu Lebzeiten von Frau Wienemann mit dem Stiftungsgedanken getragen.
Anschließend wird nach dem Wunsch der Stifter in kleinem Kreis ausreichend Gelegenheit geboten zum Gedankenaustausch mit Kollegen und auch zur „Pflege der zwischenmenschlichen Beziehungen und des humanitären Gedankengutes der Kollegen“.
Jährlich werden Preise ausgelobt für Veröffentlichungen, die zur fachlichen Weiterbildung und zur Persönlichkeitsschulung von Wirtschaftsprüfern und Steuerberatern besonders geeignet erscheinen. Die Preise werden traditionell im Herbst verliehen.
Stiftungszweck
Nach der Satzung der Stiftung ist ihr vornehmlicher Zweck die fachliche und berufsethische Aufrüstung von interessierten Trägern der wirtschaftsprüfenden und steuerberatenden Berufe, insbesondere von in Rheinland-Pfalz und den benachbarten Ländern ansässigen öffentlich bestellten Wirtschaftsprüfern, selbstlos auf unbestimmte Dauer zu fördern. Dieser Zweck wird insbesondere durch die seminarartige Ausrichtung einschlägiger Weiterbildungs- und Diskussionsveranstaltungen auf anspruchsvollem Niveau verwirklicht. Daneben kann der Stiftungszweck auch durch die Auslobung eines Preises für Veröffentlichungen unterstützt werden, die zur fachlichen Weiterbildung und zur Persönlichkeitsschulung der oben angeführten Berufsträger besonders geeignet erscheinen.
Leitgedanke des Stifters
Bereits 1988 – vor Errichtung der Stiftung – hat Dr. Wiedemann in seinem Testament seinen Willen sehr deutlich artikuliert und verbindliche Leitgedanken für den Zweck seiner Stiftung festgelegt.
Aus seiner eigenen Berufspraxis hat Dr. Wienemann die Überzeugung gewonnen, dass die fachliche und berufsethisch-moralische Aufrüstung der Berufsträger einer Fortbildung bedarf. Die großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften unterhalten dafür eigene Schulungsstätten für eine intensive Weiterbildung. Die für Wirtschaftsprüfer in Kleinpraxen zugänglichen Lehrveranstaltungen verschiedener Institutionen können eine solche nicht in gleichem Umfang und gleicher Qualität leisten.
Darüber hinaus fand Dr. W. dass die damals in der Regel nur einmal jährlich stattfindenden zentralen Großveranstaltungen aufgrund der hohen Teilnehmerzahl und des programmierten Zeitdrucks der Kommunikation nicht zufriedenstellend dienten. Diesem Missstand schaffen die zwei bis viermal im Jahr stattfindenden Tagungen im kleineren Kreis Abhilfe. Namhafte Experten diskutieren mit den Berufsträgern in der wohnlichen Atmosphäre im Wiedemann, was über das Fachliche hinaus auch der Pflege der zwischenmenschlichen Beziehungen und des humanitären Gedankengutes dient.
Der Stifter erkannte, dass die im Berufsgesetz verankerten und in den Berufsrichtlinien erläuterten Grundsätze nicht allein ausreichend sind. Ein lebendiger Gedankenaustausch auch im Wege fallweiser Erörterung von Negativbeispielen dienen der Pflege humanitären Gedankengutes. Dies ist der vorausschauende Stiftungszweck, anknüpfend u.a. an die Soziallehre von Nell Breuning.
Sämtliche Auseinandersetzungen zu der heute hochaktuellen Compliance-Thematik waren damals vom Stifter bereits thematisiert.
Kooperationspartner